Holzmodulbau für Garderoben und Technik

Innerhalb eines Vierteljahres – von Mitte Januar bis Ende April 2020 – entstand im Stade des Trois-Chênes in Chêne-Bourg ein modularer Erweiterungsbau für Garderoben und Technik. Der einfache und funktionale Bau mit seiner auffälligen roten Beschriftung ist als permanentes Gebäude geplant. Erst zur Überbrückung während des Stadionumbaus, später wegen des erwarteten höheren Bedarfs, bietet er zusätzlichen Raum. Unser Projektteam war verantwortlich für die Projekt- und Bauleitung, AVOR, Statik, Produktion und die Montage.

Im Auftrag der Bauherrschaft Centre Sportif Sous-Moulin und nach den Plänen von Strata Architecture aus Carouge realisierten wir den Modulbau mit 463 m2 Gebäudefläche. Im eingeschossigen Erweiterungsbau befinden sich 8 Umkleidekabinen, 8 Duschen, 8 Toiletten, 8 Garderobenschränke und ein 23 m2 grosser Technikraum. Die Wände und Decken bestehen aus Gipsfaser- und Zementverbundplatten. Für den Boden wurde ein Kunstharzbelag PU gewählt. Ausserdem sind die Wände und der Boden im Nassbereich mit Fliesen verkleidet.

Der Erweiterungsbau entspricht dem Minergie-P-Standard und bezieht als Heizenergie die Fernwärme des bestehenden Stadiongebäudes, das mit Geothermie geheizt wird. Die Projektverantwortlichen planten die statische Lastabtragung des Gebäudes bereits im Hinblick auf eine Aufstockung der Tribüne zu einem späteren Zeitpunkt. Die einzelnen Module wurden schon im Werk ausgerüstet: mit einem gegossenen Unterlagsboden und Bodenheizung sowie mit einem Kanal auf dem Dach für die Erschliessung der Gebäudetechnik.

Projektdaten

Bauherrschaft:
Centre Sportif Sous-Moulin
Architektur:
Strata Architecture
Projektart:
Freizeit und Sport
Bauweise:
Modulares Bauen
Leistungen:
GU
Ausführung:
2020
Ort:
Chêne-Bourg, Schweiz
Holzfassade mit Eingang der Stadionerweiterung des Stade des trois Chênes

Im eingeschossigen Erweiterungsbau des Stadions sind die Garderoben, Duschen und Toiletten untergebracht.

Ecke mit Holzfassade des eingeschossigen Erweiterungsbaus mit Umkleideräumen

Vertikal verlegte Lärchenholzlatten bilden die Fassade.

Detailansicht der Holzfassade mit zwei Fenstern

Der funktionale, praktische Erweiterungsbau ist schlicht und ansprechend gestaltet.

Holzfassade aus vertikal verlegten Lärchenholzlatten

Naturbelassene, sägerohe Lärchenholzfassade

Auffällig beschrifteter Garderobeneingang des Erweiterungsbaus mit Holzfassade

Unübersehbar und informativ: die Gebäudebeschriftung als Blickfang.

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