Schulprovisorium mit künstlerischer Fassade

Der Holzmodulbau des Schulhausprovisoriums für die Kantonsschule in Uetikon sticht sofort ins Auge. Die Fassade mit dem geometrischen Muster in Grau und Weiss der Künstlerin Vreni Spieser verleiht dem Bau das einzigartige Erscheinungsbild. Angelegt ist die Nutzung des Provisoriums auf zehn Jahre. Es soll den Schülerinnen und Schüler sowie den Lehrpersonen in dieser Zeit eine optimale Lern- und Arbeitsatmosphäre bieten. Die Holzmodule können danach weitere 20 Jahre ihren Dienst erweisen und an einem anderen Ort eingesetzt werden.

Der Bau verfügt über zwei je dreigeschossige Gebäude, die mit einer Passerelle verbunden sind. Auf den drei Stockwerken finden in rund 30 Unterrichtszimmern bis zu 500 Schülerinnen und Schüler Platz. Ausserdem sind zehn Fachkunde-, Vorbereitungs- und Instrumentalzimmer vorhanden, ein Ess- und Aufenthaltsraum sowie mehrere Räume für die Verwaltung der Schule. Obwohl es sich dabei nur um Provisorien handelt, wurden die Minergie-Standards eingehalten.

Projektdaten

Bauherrschaft:
Baudirektion Kanton Zürich
Architektur:
ARGE B.E.R.G. Architekten / Schlatter Bauleitungen, Baubüro in situ AG
Projektart:
Bildung und Forschung
Bauweise:
Modulares Bauen
Leistungen:
GU
Ausführung:
2018
Ort:
Uetikon, Schweiz
Die einzigartige Kombination der klassisch hölzernen Passerelle mit den modernen Modulbauten ergibt einen unverkennbaren Stil.

Laubengang aus Holz

Durch die Passerelle sind die beiden Schulgebäude miteinander verbunden.

Detailansicht Laubengang

Das Klassenzimmer sorgt dank viel Licht für eine angenehme Atmosphäre.

Blick ins Laborzimmer

Der provisorische Modulbau ist für die kommenden 10 Jahre ausgelegt.

Fassadengestaltung als Kunst am Bau

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