Sanierung verwandelt ehemalige Maggi-Suppenfabrik in modernes Givaudan-Bürogebäude

Der Aroma- und Duftstoffhersteller Givaudan liess eine denkmalgeschützte Backsteinfabrik aus den Dreissigerjahren in ein modernes Bürogebäude umbauen. Zuerst erhielt die bisher zweigeschossige Fabrik zwei zusätzliche Stockwerke in Holzbauweise aufgesetzt. Dann sanierte das Blumer-Lehmann-Team von innen das zuvor komplett entkernte Mauerwerk. Der Umbau erhielt die Auszeichnung LEED Gold, die belegt, dass er messbar nachhaltig entwickelt, geplant und realisiert wurde.

Um allfällige Gerüche in der ehemaligen Suppenfabrik zu beseitigen, packte unser Projektteam bei der Sanierung das gesamte alte Mauerwerk mit Aktivkohle ein. Diese Massnahme filtert die Luft durch ein Aktivkohlevlies und gibt sie gereinigt in den Innenraum ab. Aufgrund des Denkmalschutzes musste die Fabrikfassade von innen saniert werden. Die unter anderem installierte feuchtevariable Dämmung reguliert nun den Feuchtegehalt der Raumluft.

Die 60 km astfreien Weisstannenholzlatten für die 1300 m2 Wand- und Deckenverkleidung stammen aus nachhaltig bewirtschafteten Schweizer Wäldern. Sonderfälle in der Montage, beispielsweise aufgrund von Decken- und Fensteranschlüssen, Betonstützen oder Lampenausschnitten verlangten Detaillösungen und viel fundiertes Holzbau-Know-how. Die Komplexität des Umbaus und unvorhergesehene Knackpunkte der bestehenden Bausubstanz erforderte vom Projektteam Flexibilität und lösungsorientiertes Arbeiten.

Projektdaten

Bauherrschaft:
MA Kemptthal Besitz AG
Architektur:
Ernst Niklaus Fausch Partner AG
Projektart:
Büro und Verwaltung
Bauweise:
Umbau, Holzelementbau
Leistungen:
Teil-GU Gebäudehülle, Holzbau
Ausführung:
2018, 2019
Ort:
Kemptthal, Schweiz
Innenansicht des umgebauten Fabrikgebäudes: Arbeitsplätze im modernen Grossraumbüro.

Blick von der Galerie in die modern gestalteten Büroräumlichkeiten.

Eine mit Parkett verkleidete Treppe führt in das Obergeschoss und hebt sich optisch eindrucksvoll von den weissen Wänden und Decken ab.

Die mit Parkett verkleidete Treppe ins Obergeschoss steht im Kontrast zur schlichten Materialisierung.

Die Lounge mit Sitzmöglichkeiten im dezenten Grau vor der grossen Glasfront ermöglicht den ungezwungenen Austausch.

Die Lounge lädt zum Verweilen ein.

Blick in die leeren Halle der neuen Büroräumlichkeiten der Firma Givaudan, die vorher die ehemalige Maggi-Suppenfabrik war

Die sanierte Fabrikhalle wurde mit einem schlichten und hellen Interior versehen.

Aussenansicht des Givaudan Bürogebäudes. Die aufgestockten Etagen heben sich dank der dunkleren Backsteinfassade vom ursprünglichen Gebäude ab.

Die Aufstockung in Holzbauweise ist optisch nicht zu erkennen und fügt sich elegant in den Bestand ein.

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